Archive for April, 2010

Die Wirkung der Feelmax Leichtschuhe bei Schmerzen am unteren Rücken

Donnerstag, April 15th, 2010

Fach Gesundheit, Kuopio, Finnland
Wissenschaftliche Prüfungsarbeit
Zusammenfassung:
Ausbildungsfach; Physiotherapie
Studienname: Die Wirkung der Feelmax Leichtschuhe, Schmerzen am unteren Rücken.
Messdauer: 6 Monate, Mitglieder der ‚Kuopio Rückenliga RY’.
Datum: 15.02.2010

Feelmax Schuhe sind Barfusslaufen simulierende Leichtschuhe. Ihre Funktion hat eine ähnliche positive Wirkung, wie Barfusslaufen. Nach den Prinzipien der Kinetischen Kette sind die Wirkungen auch an anderen Körperteilen, wie z.B. in Rücken zu sehen. Mit der Masterarbeit wurde geklärt, wie die Leichtschuhe im Bereich des unteren Rückens wirken. Die Studie beruht auf einer Anfangs- und Schlussbefragung, sowie Tagebüchern. Im Zeitraum von November 2008 bis April 2009 wurden
26 Probanden geprüft. Von diesen haben an der Schlussbefragung 21 teilgenommen. Die Probanden waren zwischen 39 -73 Jahre alt.

Die Studienresultate haben gezeigt, dass sich die unteren Rückenschmerzen während halbjähriger Benützung der Leichtschuhe bei den Mitgliedern der ‚Kuopio Rückenliga RY’ verringert haben.
Laut VAS-Scala (Visual Analogue Scale, VAS) Messmethode, hat man feststellen können, dass die Schmerzen abgenommen haben. Dies wurde in den Tagebüchern belegt. Anhand der VAS Resultate konnte aufgezeigt werden, dass die physische Leistung im Laufe test Tests zugenommen hat.
Zusätzlich konnten die Einnahme von Schmerzmedikamenten während den 6 Monaten verringert werden.

Nach den Resultaten dieses Studiums konnte zwischen der Benützung der Feelmax Leichtschuhe und den verringerten Rückenschmerzen ein direkter Zusammenhang hergestellt werden. Zudem haben sich die physische Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität während des Studiums verbessert.
Die Probanden sind im Allgemeinen zufrieden mit dem Schuhwerk, trotz des gelegentlichenSchwitzens.

Die Studienresultate sind trotzdem wegweisend, können aber nicht verallgemeinert werden.

Dein Fuß wird Dir sagen was zu tun ist

Montag, April 5th, 2010

Laut Christopher  McDougall, Autor von “Born to Run”, liegt die echte Gefahr für unsere Füße darin, dass wir sie zu sehr schützen.  Dabei erlauben wir unseren Füßen schwach zu werden und dann wundern wir uns, warum sie schmerzen. Füße sind wie jeder andere Körperteil – je mehr man sie herausfordert, desto stärker werden sie. Und umso stärker sie sind, desto besser fühlen sie sich.

Wenn auch immer gefragt wird, ob Feelmax Schuhe für alle geeignet sind, so würde ich sagen: „Natürlich! Dein Fuß wird Dir sagen was zu tun ist. Dein Fuß weiß besser Bescheid als jeder Arzt. Dein Fuß wird Dir sagen, wenn es Zeit ist auszuruhen. Höre auf Deine Füße, und alles wird gut. Unsere Probleme entstehen dadurch, dass wir unsere Fuße einhüllen – wir bergen sie in so viel Dämpfung und Polsterung, dass sie weder mit der Welt noch mit uns in Kontakt sind.“


 

  Christopher McDougall –

 


„According to Christopher McDougall, author of „Born to Run,“ the real danger to our feet is over-protecting them. We allow our feet to get weak, and then we wonder why they ache. Feet are like any other part of the body — the more you challenge them, the stronger they’ll get. And the stronger they are, the better they’ll feel.

Whenever the question comes up about whether everyone is suited for a Feelmax shoe, I’d say, ‚of course! Your foot will tell you what to do. Your foot knows more than any doctor. When it’s time for a rest, your foot will tell you. Listen to your feet, and you’ll be fine. The reason we have problems is because we muffle our feet — we bury them in so much cushioning and padding that they can’t get in touch with the world, or with us.“

– Christopher McDougall-

Haltbarkeitstest – Feelmax KUUVA Wanderstiefel

Montag, April 5th, 2010

Von Hannu Kananen

 Sechs Monate täglicher Gebrauch hinter sich und noch viele vor sich!

 

Die Schuhe wurden von September bis März getragen

– d.h. während nass-kalten Herbst- und frostigen Winterwetters.

 

 Diese sind meine vierten Feelmax Schuhe.  Ich hatte schon seit längerem meinen Wunsch nach einen wasserfesten Stiefel geäußert. Dazu antwortete Juhani Pulkka, dass so etwas schon in Planung wäre.  Als diese Schuhe dann endlich zu haben waren, habe ich mir gleich ein Paar bestellt um sie zu testen.

Der erste Eindruck von den Schuhen war gut. Die etwas dickere Sohle fühlte sich gut an und deren Struktur war robust. Als ein Mensch, der sein ganzes Leben lang die Armeestiefel von verschiedenen Ländern getragen hat, kann ich einräumen, dass meine Erwartungen in Bezug auf Schaftschuhe relativ hoch liegen.

Ein typisches Thema bei Armee- und Wanderstiefeln besteht in der Rutschfestigkeit und der Elastizität  der Sohle. Wanderschuhe mit steifen Sohlen und hohem Profil eignen sich sehr gut für bestimmte, grobe Geländearten, aber  die für diese Böden geeignete harte Sohle haftet nicht auf Eis.

Der Begriff  der Bodenhaftung gewinnt eine neue Bedeutung, wenn man die KUUVA-Stiefel anwendet. Die Sohle  hat keinerlei Profil und macht auch sonst  keinen sonderlich rutschfesten Eindruck. Das Besondere an diesen Schuhen ist, dass man intuitiv sein Gehverhalten so ändert, dass es nicht mehr zum Rutschen kommt. Durch das Gefühl, den Boden zu spüren, wird das Gespür angeregt, dem Rutschen entgegen zu steuern. Man tritt nicht mehr zuerst mit der Ferse auf den Boden und gleitet dann durch eine rutschige Stelle

unkontrolliert in einen Spagat, sondern man tritt auf die ganze Fußsohle und daraus ergibt sich eine größere Haftungsfläche, und gleichzeitig eine geringere seitwärts- und

vorwärtsgerichtete kinetische Energie, wodurch ein Rutschen verhindert wird.

 Ein Fragezeichen mit Schuhen dieser Art besteht immer hinsichtlich der Strapazierfähigkeit. Bei einer Sohle von 2mm hat man hier gegenüber einem  gewöhnlichen Armee-Halbstiefel ca. 18mm weniger Material zum Abnutzen. Preislich gesehen sind diese beiden Schuhe jedoch fast gleich. Während die früheren Sohlen von Feelmax noch diverse Wünsche offen ließen, ist das neue Sohlenmaterial durch innovative Produktentwicklungen wirklich gelungen. Nach einem halben Jahr sind an den Sohlen keine Gebrauchspuren zu sehen, was ein besseres Ergebnis ist gegenüber den meisten dick besohlten Halbstiefeln, die ich besitze.

ZUSAMMENFASSUNG

über meine Erfahrungen mit KUUVA Schuhen

 

Die erste Frage, die ich mir immer stelle, ist die, ob ich diese Schuhe weiterempfehlen würde.  Ja, ich würde sie weiterempfehlen, aber mit Vorbehalten. Ich persönlich habe schon viel Erfahrung mit dünnbesohltem  Schuhwerk, und bei mir ist diese Art von Schuhen nicht mehr wegzudenken.

Wenn man anfängt, mit dünnbesohlten Schuhen zu laufen, werden die Füße anfänglich weh tun.  Das kommt daher, dass jetzt Bereiche des Fußes zum Einsatz kommen, die während des Laufens mit weich gepolsterten Schuhen – sozusagen wie auf Luftkissen – jahrelang nicht mehr beansprucht wurden und dadurch verkümmert sind.  Wenn aber diese Bereiche des Fußes durch Gebrauch gestärkt sind, wird man merken, wie sich die Blutzirkulation in den Füßen verbessert, und dass man ein schwieriges Gelände mit diesen dünnen Sohlen besser verkraftet, als mit gewöhnlichen Wanderschuhen.  Erstaunlich ist, dass man, nach meiner eigenen Erfahrung, mit diesen Schuhen sogar bei -25°C zurechtkommt.  Natürlich kann man nicht lange herumstehen, aber solange man läuft und dadurch die Blutzirkulation die Fußsohle aktiviert, erfrieren die Füße nicht. Für einen Menschen wie mich, bei dem  durch diverse Sportverletzungen  die Bänder am Knöchel überdehnt sind, ist ein dünnbesohltes Schuhwerk ein wahrer Segen für das Fußgelenk.  Seitdem ich mir diese Art von Schuhen zugelegt habe, musste ich kein einziges Mal mehr wegen einer Verstauchung des Fußgelenks mit Krücken laufen!

 

Also, die Antwort für die von mir am Anfang gestellte Frage ist  JA.

Ich empfehle dieses Schuhwerk, aber man sollte bedenken, dass  diese Schuhe vollkommen anders sind als alle, die man jemals getragen hat. Sie sind einfach besser.

 

 

Beurteilung – Feelmax Kuuvaa (Scala 1 – 5)

Tragekomfort     5
Strapazierfähigkeit     4
Geländetauglichkeit     4
Straßentauglichkeit     5
Allgemeine Zufriedenheit     5

 

Die Finnen sind innovativ

Montag, April 5th, 2010

Tuija Komi, die bekannte Jazz Sängerin mit der „sinnlich-rauen Stimme aus Finnland“ lebt seit Jahren in Ihrer Wahlheimat München. Auf einem Flug nach Finnland wurde Sie in einem Magazin auf die finnische Marke Feelmax aufmerksam und entschied spontan, die Firma zu besuchen. Hier ihr Bericht:
Die Finnen sind innovativ. Das habe ich wieder im Urlaub in Finnland entdecken können. Am Flughafen in Helsinki blätterte ich das aktuelle Angebotsheftchen durch
und darin waren Schuhe zum geschützten Barfußlaufen abgebildet.

Wunderbar, dachte ich mir, Barfußlaufen ist doch sehr gesund. Und wenn die Füße jetzt auch noch mit Hilfe dieser Schuhe vor Steinen, Glasscherben und anderen Dingen auf dem Boden auf angenehme Art geschützt werden können?
Da ich es auch nicht immer leicht mit meinen Füßen hatte, wurde ich recht neugierig.
Nach Maaninka dem Firmensitz von Feelmax und meinem finnischen Heimatsortist es nur 1 Stunde und ich beschloss diese Firma zu besuchen.
Dort wurde ich von der Familie die das Unternehmen Feelmax gründete , auf der Stelle herzlich empfangen Das Familienunternehmen wurde 1993 gegründet
und sein Hauptprodukt waren die Zehensocken, die ein großer Erfolg wurden.

Die Finnen mögen halt gerne auffällige „funny“ Sachen, sagt Jarno Pulkka Vize Präsident.
Auf Anregung aus der Sportwelt begannen sie 2007, Barfußschuhe herzustellen, die besten Features von Socken und Schuhen kombinierten:
Die Schuhe bieten adäquaten Schutz der Füße, ohne sie bei ihrer natürlichen Bewegung zu beeinträchtigen.
Die Barfußschuhe designen sie selbst und lassen sie in Thailand herstellen. Ich lernte einen ganzen Vormittag bei
Kaffee und Pulla aus der örtlichen Bäckerei jede Menge über die neuesten Erkenntnisse zum Barfußlaufen. Unseren Füßen sollte es
doch möglichst gut gehen. Sie sollen uns tragen, unsvon A nach B transportieren, uns tanzen lassen und so weiter. Was ist so besonders an diesen Barfußschuhen?

Vier Millionen Jahre lang lief der Mensch barfuß. Das ist der natürliche Zustand für den Fuß. Es fühlt sich leicht, nicht eingeengt -einfach bequem an.
Das Gewicht ist gleichmäßig verteilt, vorne auf dem Ballen sowie auf der Ferse.

Herr Pulkka Sr., der Vater von Jarno Pulkka, erklärt, dass 90% der Fußprobleme durch falsches Schuhwerk verursacht sind. Die Zehen haben nicht genug Platz.
Die Ferse sowie die Zehen sind nach oben gehoben, wie in einem Schaukelschuh.
Die natürliche Stellung wäre, wenn die Zehen in eine andere Richtung greifen würden, und zwar an den Boden, möglichst breit.
Dies ist in den meisten Schuhen nicht vorhanden. Ein weiterer Grund ist, dass der Fuß bei einem normalen Schuh zu sehr gestützt wird, da muss er selber gar nicht mehr arbeiten und dieses Nichtstun der Muskel macht ihn schwach und verursacht Probleme.

Die Barfuß-Schuhe können sehr vielseitig eingesetzt werden. Denken wir nur an die Urlaubssaison: im Flieger sind sie unschlagbar (Finnair hat sie bereits im Sortiment), oder beim Autofahren (die finnischen Taxifahrer in Kuopio schwören bereits drauf!); beim Schwimmen sehr empfehlenswert, sie schützen die Füße besonders an Stein-Ufern, da sie wassertauglich sind. Man kann sowohl auf der Straße gehen als auch drinnen zu Hause, das ist hygienischer als traditionell ganz barfuß.
Es macht nichts aus wenn der Boden hart ist.
Jarno Pulkka berichtet, dass es besonders gut tut es in einer ungleichen Umgebung, wie im Wald.
Finnische Sportler benutzen die Feelmax-Barfußschuhe bereits zum Training oder zum Cool-Down nach dem Sport.
Wichtig ist, dass man es mit dem Tragen dieser Barfußschuhe langsam angeht. Anfangs kann auch Muskelkater vorkommen, das ist aber ganz normal.
Das Gespräch mit den beiden hat mich sehr überzeugt und ich habe mir ein Paar der neuesten Schuhe zugelegt.

Für mich als Sängerin erwarte ich ein besseres Körpergefühl. Das ist ganz wichtig beim Singen, weil Singen eben nicht nur aus dem Kehlkopf entsteht
sondern aus einem Zusammenspiel des ganzen Körpers, inklusive Füße.
Ich erhoffe mir auch einen besseren Stand mit einem besseren Kontakt zur Erde.
Das kann ja jeder Mensch gebrauchen, nicht war?

Tuija
Komi